Heilerde für Luz, den Manteor und mich

Wenige Landschaften und Gelände sind in Deutschland zum Offroaden heutzutage derart gut geeignet wie ein außer Dienst stehender Tagebau. Er verfügt über Hügel und Gruben, weitläufige Flächen, Pfützen und Pfade, kurzum: All das, was das Crosser- und Enduristenherz höher schlagen lässt. Nach einer vor zwei Jahren für mich dramatisch gescheiterten Tagebau-Premiere haben es mein Freund Continue Reading →

Wheelies für den Staatsgast

Bis vor kurzem war ich Kunde einer Berliner BMW-Vertragswerkstatt, in der auch die offiziellen Eskortenmaschinen der Feldjäger der Bundeswehr gewartet und repariert werden. Mit einiger Faszination stand ich dort in regelmäßigen Abständen auf dem Werkstattparkplatz, und habe mir die großen RTs mit Behördenausstattung angeguckt. Anders als die 900er-Boxermodelle der Polizei haben die Kräder der Feldjäger Continue Reading →

Teil 15 – Ende
Anders als geplant

Die Nacht in der kleinen Holzhütte war okay, auch wenn das Bett für mich wie immer zu kurz und die Matratze ziemlich durchgelegen war. In einem Zelt hätte ich mit meinem Klumpfuss aber erst recht nicht herumkriechen wollen, zu sehr schmerzen das Auftreten und die Beugung in jede Richtung. Über Nacht habe ich den Fuß Continue Reading →

Teil 14
Schöne Schenkel, schlimme Füße

Dieser Moment ist nach dem Aufwachen immer wieder der beste: Du greifst den Reissverschluss vom Zelteingang und fragst dich, welche Sendung die Landschaft heute vor deinem Zelt laufen lässt. Das Meer? Schneebedeckte Gipfel? Einen rauschender Wildbach? Heute läuft: Sonnenstrahlen blinzeln über grüne Hügel – im Tal lüftet sich der Nebel. Meist sitze ich die ersten Continue Reading →

Teil 13
Da waren’s nur noch zwei

Die Gesichter sind noch ziemlich lang, als wir uns am nächsten Morgen zum Frühstück treffen. Keine Tagesplanung mehr zu dritt, kein Wer-verstaut-welche-Lebensmittel oder Wer-hat-das-Klopapier mehr. Ab jetzt gibt es nur noch zwei Motorräder, und wenn man da das Klopapier nicht selbst hat, dann hat es der andere. Darüberhinaus wird es auf Behrangs und meiner Maschine Continue Reading →

Teil 12
Schlammschlacht

Als wir am nächsten Morgen die Köpfe aus unseren Zelten stecken, sind wir die letzten, die noch auf dem Campingplatz sind. Die Holländer und unsere Bekanntschaft von gestern Abend sind längst wieder unterwegs, und so packen auch wir unsere Siebensachen zusammen und brechen auf.   Der Routinecheck an Sebastians Schwinge ergibt, dass die Schweißnaht weiter Continue Reading →

Teil 11
Zu Wasser, zu Land,
und in der Kluft

Am nächsten Morgen holt Romeo uns pünktlich um acht am Campingplatz ab. Das Fortbewegungsmittel der Wahl ist ein Dacia, der vermutlich älter aussieht, als er wirklich ist. Die Fahrzeuge des rumänischen Automobilherstellers sind hier auf den Strassen allgegenwärtig. Und zwar nicht nur die Modelle, die es mittlerweile auch bei uns gibt, sondern vor allem die, Continue Reading →

Teil 10
Grünes Schilf & Schwarzes Meer

Es brummt erst von links nach rechts, und dann von rechts nach links, immer hin und her. BRUMM, WROOOOOM. Und es ist verdammt heiß! Warum ist es so heiß? Man kennt das ja aus den feinen Kurorten am Meer: Jeden Morgen wird maschinell der Strand gesiebt. Zum einen, damit alles schick aussieht. Zum anderen, um Continue Reading →

Teil 9
Beach Boys

Wir schlafen aus. Erst am Vormittag treibt uns eine in den letzten Tagen völlig in Vergessenheit geratene Kraft aus den Zelten: Die Sonne! Üblicherweise versucht man sein Zelt ja so zu positionieren, dass es am nächsten Morgen im Schatten liegt. Bei regnerischem Wetter tendiere ich allerdings eher dazu, keine Bäume über mir zu haben, damit Continue Reading →

Teil 8
Jenseits der Walachei

Das Prasseln des Regens aufs Zeltdach hat auf mich eine sehr beruhigende Wirkung. Seit mehr als einer Woche haben wir nun schon mit regelmäßig wiederkehrenden, heftigen Niederschlägen zu kämpfen. Aber wenn ich nachts in meinem Schlafsack liege, und es draußen wieder schlimm tost, dann finde ich das sehr gemütlich. Bei richtigen Gewittern muss man sich Continue Reading →